Vulcanier
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Charlies 800er Classic, Stefans 800er Drifter und Michas 750er stehen bereits einsatzbereit, noch einsatzbereitser, am einsatzbereitsesten... -
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... und dann hören wir endlich das Blubbern von Albrechts Dicken. Beiden ist schon kräftig kalt, aber es gibt kein Pardon und die Parole: "wer friert braucht sich nur ordentlich warmfahren!" |
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Weil das nun wirklich ein Wetter für Warmduscher ist - also hinterher - sind wir die allerallereinzigsten, die es sich natürlich nicht nehmen lassen in der Schaukurve anzuhalten, damit Albrecht sein Revier markieren kann.
Es stellt aber ernüchtert fest: "...dass es eine heillose Sucherei gab bei der Kälte."
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Da heisst es dann: Lachen am Lochen!
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Aber jeder Spass hat mal ein Ende und so suchen wir fieberhaft die nächstgelegene Boiz in Tieringen auf, um Jagertee und andere Grässlichkeiten zu löffeln. |
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Also gestärkt und leidlich aufgetaut machen wir uns dann auf zur feierlichen Begehung des weihevollen Aktes der Stammtischgründung.
Vorher jedoch trifft Thomas seine erste folgenschwere Entscheidung: er gibt auf, weil er nun wirklich die dünnste aller Jeans von allen trägt. Aber ich greife vor...
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Hier sehen wir die ehrwürdigen Gründerväter nebst ehrwürdiger Gründermutter zur Stätte der Tat schreiten.
Es ist nur ein kleiner Schritt für die Menschheit, über das Vorwerk der Burg Wildenstein in den Schlosshof derselben - aber welche historische Dimension bedeutet es für den Stammtisch Südwest!
Er wird hier und heute gegründet!
(OK, ihr könnt jetzt endlich reingehen!)
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Gleichsam auf gleicher Augenhöhe mit einem Beobachter auf der anderen Höhe jenseits des Donautals, bietet die Burg weite Blicke, alles sieht man, nur eben das Donautal nicht. |
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Die Burg ist voll der Rittersleut:
Ja mei, so warn's...
Fussvolk und fahrende Ritter gleichermassen...
Bewegende Augenblicke...
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Nun gut, machen wir es kurz, bevor mir die Stimme versagt:
wir haben es dann recht kurz gemacht.
Das also dazu.
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Ein letzter wehmütiger Blick übers Donautal... |
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Und die Gründereltern schreiten, ge- und bestärkt und allgemein guter Dinge hinaus in den mittlerweile wärmer gewordenen Herbstnachmittag. |
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Der Rest ist schnell erzählt:
Hinunter ins Donautal, rechtsschwenkt Richtung Sigmaringen und am Abzweig nach Stetten am kalten Arsch trennen sich unsere Wege. Jetzt bricht sogar die Sonne heraus - wenn Vulcanier reisen - und vergnügten Sinnes geniessen wir den Rest der Fahrt den Neckar hinunter nach Neckarhausen, wo wir ins Glattal biegen und uns in Dornstetten-Aach schliesslich verabschieden. Hat Spass gemacht, jawoll Jungs, wird nicht das letzte Mal gewesen sein!
Kommen wir zu Thomas' zweiter folgenschwerer Entscheidung: er beschliesst - vermutlich auf der Heimfahrt und aus Zerknirschung - das er fürderhin ein echter Vulcanier sein will, stellt seine BMW in die Garage, sieht sie nie wieder an und kauft sich kurzentschlossen eine 1500er Classic:
Tja, so kanns gehen. |
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