Vulcanier
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Moppedfahrertreffen sind Veranstaltungen von besonderer Qualität, das steht schon mal fest - und es sollte sich auch am 13.10. bewahrheiten.
Aber erst mal der Reihe nach.
Sonnenaufgang über Schopfloch. Ich schaukle noch in meiner Furzmulde, weil erst um 3 Uhr ins Bett gekommen. Dabei wäre es auch fast geblieben, hätte nicht das beste meiner Cowgirls mich rechtzeitig geweckt.
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Der Beweis: The Schwobaharleh called "Hoizkessele" im Gegenlicht der Morgensonne! 9 Uhr, blauer Himmel - wenn auch erst ausschnittsweise. |
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An nichts wurde gespart, Hoizkessele erhielt neue Hufe. Conti THK 23 - nicht schön, aber billig. :o)
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Das Südwest-Staatler-Treffen rief - und alle, alle kamen...
Naja, fast alle ;-). Hier sehen wir Drifterman aus Schwenningen, Charly aus Achern und ein helmtragendes Hoizkessele... (am Treffpunkt P+R, BAB-Anschluss Rottweil)
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Um die Reifen warm zu fahren, geht's erst mal zügig auf der Bundesstrasse Richtung Schramberg und von dort über Laudenbach nach Hornberg, wo wir uns gen Gutach wenden und nach einigen Kilometern links weg nach Elzach in die 1.Landschaftsetappe einsteigen.
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Jetzt wirds kurvig und da es sich durch Bergwaldstücke zieht, ziemlich schattig. Überall wo der Baumbestand lichter steht, ist die Strasse fast schon abgetrocknet, zumindest findet man meist schon eine trockene Spur, hei, wie die bunten Blätter stieben, aber dort, wo die Strassen noch nebel- oder nachtfeucht sind, klebt blödes Blattwerk in den Kurven, und trotz allem ungestümen Vorwärtsdrängen gilt es achtsam zu sein.
Wir werden etwas von einer zähfliessenden Dosengruppe aufgehalten, die Kurvenparken zur ersten deutschen Pflicht erklären, tanzen sie aber aus einer Kurve heraus aus und erreichen schliesslich in wildem Galopp Oberprechtstal, biegen im Ort nach links Rtg. Rohrhardsberg und geben den Gäulen erneut die Sporen durch das obere Elztal, (die Wilhelmshöhe in Rohrshardsberg hatte ich für eine Mittagsrast des Konvois ausgeguckt, aber es ist noch etwas schattig, weil wir im Tempo der 3er Gruppe viel früher als geplant vorbeikommen und so lasse ich noch nicht absitzen), wenig Sonntagsfahrer machen die Strecke bis Schonach zu einem flotten Parcour. |
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In Schonach biegen wir rechts Rtg. Schönwald und halten kurz hinterm Ort am Parkplatz einer Gaststätte. Rauchpause signalisiere ich, Esspause signalisiert Charly, der seit früh im Sattel ist. Es ist High Noon, wir einigen uns auf Verbundpause und kehren ein.
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Gesättigt gehts in die Sättel, das Bild mit dem T-Shirt und der Sonnenbrille verschieben wir, weil es auf dem Parkplatz doch etwas windig ist und auf geht's auf der B500 über eine Reihe weit schwingender Kurven nach Furtwangen. Hinter Furtwangen dann in die 2. Landschaftsetappe: |
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wir biegen rechts Rtg. Gütenbach
und folgen der Strasse bergab über eine Reihe Kehren mit traumhaften Ausblicken. Hinter mir höre ich immer wieder Charlies Raste oder Driftermans Trittbrett sich im Asfalt verewigen und übersehe vor andächtigem Lauschen fast die winzige Abzweigung links in einer 120 Grad-Kurve: Wildgutach steht auf dem Schild und - hey, born to be wild - was nun folgt ist wirklich eine wilde Strecke. Die Strasse wird durch den Wald schlechter, bleibt wunderbar kurvig und wird schliesslich hinter Wildgutach schmal, führt so zunächst über kuhbestandene Auweiden um sich schliesslich in eine Art italienisches Bergsträsschen zu wandeln, links der Felsen, rechts ein Abhängchen, und führt uns mäandernd an der Wilden Gutach entlang. Hier darf eigentlich keiner entgegen kommen, denn dann wird es schon auf dem Mopped eng, aber das einzige Auto im Gegenverkehr erreicht uns auf einem etwas verbreiterten Stück im Mittelteil.
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Am Ende des Tals der Wilden Gutach biegen wir rechts Rtg. Erlenbach und etwas später dann rechts Rtg. St.Märgen und folgen dem Berganstieg über eine anmutige Kurvenstrecke.
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In der Ortsdurchfahrt folge ich versehentlich nicht der Beschilderung rechts Rtg. St.Peter, sondern fahre geradeaus Rtg. Buchenbach was uns eine besonders kurvige Strecke kostet, gleichzeitig jedoch mit einem schwungvollen Serpentinenstück im Abstieg beschenkt. Direkt hinter Buchenbach gehts rechts Rtg. Unteribenbach.
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Vorher zwingt uns aber die Konfirmantenblase Driftermans zu einem Nothalt, der sattsam Gelegenheit für das nun folgende Shooting bietet:
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Mein Hang zum Gegenlicht - Dokumentation der gnadenlosen Sonne, die auf uns brennt - lässt Charly hier etwas dunkel neben seiner Dicken stehen, aber sein guter Wille zur bikenden Lichtgestalt ist doch gut zu erkennen.
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Drifterman darf sich endlich einmal an ein richtiges Mopped lehnen, man sieht, dass es ihm sichtlichen Spass bereitet. :o). | |||
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Auch als "Be"lichtungsgestalt tut Charly seinen Dienst an der Dokumentation, hier inflagranti beim Sonnenbaden gepapparazzit. Ja, ich habe eben Sonne (und was für eine Sonne, Mann!) gesagt. | |||
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Ah, ja, dieser sportliche junge Mann hat den Kragen weit geöffnet und trägt Sonnenbrille.
Es ist ein unbarmherzig schöner Herbsttag geworden, ihr zuhause sitzen gebliebenen schattenparkenden Heizgrifffahrer! ;o)
Heute fahren also nur Männer mit Maschinen, die serienmässig einen Heizgriff haben - den rechts nämlich.
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Natürlich besitzt Drifterman auch ein eigenes Bike an das er sich lehnen könnte, er tut es hier aber ganz offensichtlich nicht.
Bitte beachtet das Sonderzubehör "Allzeit-bereit-umsonst-und-draussen-Decke" in den Trendfarben des Frühjahrs, die griffbereit am Lenker montiert ist - da kriegt selbst ein ausgewachsenes Mopped den Schlafzimmerblick.
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Tja und dann wird auch bereits wieder aufgesessen...
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Charly sitzt als erster. (Es ist hier sowas von warm, dass man überhaupt nichts mehr anziehen will). |
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Hinter Unteribenbach führt uns ein immer schmäler werdendes Strässchen in ein Paralelltälchen, in dem uns nur noch frei laufende Hühner und freifahrende Radfahrer begegnen, das Strässchen verwandelt sich zunehmend in einen befahrbaren, besseren Wanderweg und windet sich steil hinauf zurück nach St.Peter wo wir "allen Richtungen" und später der Beschilderung "Kandel" folgen.
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Kurvenreich gehts weiter bergan, immerhin hat die Kandelspitze 1241 m und St.Peter liegt auf 722 m, sodass auf etwa 10 km 500 Höhenmeter zu überwinden sind.
Auf der Kandel quillt der Touriparkplatz über, die Sicht ist nur mittelmässig, weil dunstig im Tal und so lasse ich bloss in den Steigbügeln stehend - dieeeh Augeeehn links, Aussicht fasseeeehn! - langsam vorbeitraben.
Und schon beginnt der etwa 6 km lange Abstieg nach Waldkirch, zunächst hurtig in Kurven und Kehren, dann aber von einer Ausflüglerkolonne und schliesslich der den Geist aufgebenden Bremse an Driftermans Dicken ausgebremst.
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So reiten Charly und ich, die späte Nachmittagssonne links im Genick
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biegen kurz vorher jedoch links Rtg. Biedenbach in die 3. Landschaftsetappe: die Strasse führt nur langsam bergan, bietet aber im oberen Verlauf wieder muntere Kurven, nach einer weiten Serpentine geht es rechts Rtg.Steinach und wieder folgt ein wildkurviges Stück nach Welschensteinach hinunter, in dessen engen Kurven wir endgültig das uns folgende Moppedpärchen, das vorher in den weiten Kurven gut mithielt - im Rückspiegel verlieren. |
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In Steinach links Rtg. Zell, dort rechts Rtg.Oberharmersbach auf einer im oberen Verlauf wildromantischen Kurvenstrecke nach Löcherberg. Am Viadukt links Rtg. Oppenau auf die B28. |
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In Oppenau heisst es Abschied nehmen nach einem super Moppedtag mit vielen furiosen Kurvendurchritten und - wer hätte das schon morgens gedacht? - Sonne und nur teilweise bedecktem blauen Himmel: ein Bilderbuch-Herbsttag, wie geschaffen für's Moppedfahren.
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Zum Abschiedsphoto in Oppenau lassen wir Hoizkessele und Charlies Tante nochmal gemeinsam im Herbstlaub grasen.
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Das erste Treffen des Südwestens - ein, was Fahrspass anbelangt, flockiger Vulcanier-Event, der laut nach Wiederholung schreit - endet, wie er begann: mit, äh, durchaus ausreichender, doch geringer Beteiligung. ;o)
Charly kratzt die Kurve heimwärts Rtg. Achern, ich heize wehmütigen Herzens die Oppenauer Steige via Allerheiligen hinauf, quere über den Kniebis, den Charly schon am Morgen, aus der Morgensonne im Rheintal hinaufgestiegen, in dichtem Nebel überquert hat, und schwinge mich nach Freudenstadt hinab, ab nach Hause.
208 Meilen und 17.15 zeigt die Uhr - ein hübscher Halbtagsausflug durch den Schwarzwald ist zu Ende. Doch nachts im Traum verfolgt mich noch in wilder Jagd das garstige Kratzen der Rasten meiner Tourpartner. Yihaw!
(sgt.zapper)
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